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Meta schließt die Gewichte: Muse Spark 1.3 ist nicht mehr offen

Meta

Metas neues Flaggschiff Muse Spark 1.3 wird nicht mit offenen Gewichten veröffentlicht. Das Unternehmen, das mit Llama jahrelang für offene Modelle stand, behält sein stärkstes Modell vorerst für sich.

Vom Vorreiter für offene Modelle zum geschlossenen Flaggschiff

Meta hat am 2. September 2026 Muse Spark 1.3 veröffentlicht, ausgerichtet auf agentenartige Aufgaben und Programmierung über längere Zeiträume. Nach eigenen Angaben braucht die Variante mit hohem Rechenaufwand 20 Prozent weniger Werkzeugaufrufe und 25 Prozent weniger Token als die Vorversion. Die Preise blieben bei 1,25 Dollar pro Million Input-Token und 4,25 Dollar pro Million Output-Token.

Der eigentliche Bruch

Jahrelang war Meta mit der Llama-Reihe das Unternehmen, das seine stärksten Modelle zum Herunterladen freigab. Muse Spark 1.3 ist das nicht: Meta schreibt selbst, eine Veröffentlichung offener Gewichte stehe erst auf der Roadmap. Die stärkste Ausbaustufe bleibt zudem vorerst in begrenzter Vorschau und in Sicherheitstests.

Warum das mehr ist als eine Firmenentscheidung

Offene Gewichte bedeuten: Man kann ein Modell selbst betreiben, auf eigener Hardware, ohne dass Daten an einen Anbieter gehen. Genau das ist für Schulen, Behörden und kleine Unternehmen oft der entscheidende Punkt. Fällt ein großer Anbieter als Quelle offener Modelle weg, verschiebt sich dieses Feld weiter zu chinesischen und europäischen Anbietern. Wer Open Source und offene Gewichte auseinanderhalten will, hat hier ein aktuelles Beispiel: Offen heißt bei Modellen fast nie, dass auch die Trainingsdaten offenliegen.

Quellen